Fotoparade 2017: mein erstes Halbjahr festgehalten in Bildern

Als Bloggerneuling habe ich voller Aufregung die Zeilen von Michael von Erkunde die Welt auf seinem Blog gelesen, in welchem er zur #fopa (Fotoparade 1-2017) aufruft. Jeder, der Lust und Laune hat, darf zu von Michael vorgegebenen Begriffen ein Foto aus dem ersten Halbjahr 2017 mit der Community teilen. Anfangs war ich unsicher, ob ich als Blogger-Frischling wirklich mitmachen „darf“, aber wenn ich eines in meinem kurzen Bloggerdasein gelernt habe, dann ist das „Probieren geht über studieren“, denn „wer wagt gewinnt“!

Was ist #fopa

Ich verstehe hinter #fopa die Idee, dass jeder zu 5 verschiedene von Michael vorgegebenen Stichwörtern  seine eigenen Bilder und Gedanken teilen darf, und genau das macht mich neugierig. So oft ist es mir schon passiert, dass mein Gesprächspartner Wörtern einen anderen Sinn beimisst als ich, was mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Mir gefällt es meinem Gegenüber Interpretationsspielraum zu lassen und im Nachhinein meine Sicht auf die Dinge darzulegen. Ich freue mich im Zuge dieser Fotoparade lesen zu dürfen, was andere Blogger, mit den selben 5 Begriffen verbinden, zu denen auch ich mir Gedanken mache.

Aber nun will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen, hier sind meine Fotos und Gedanken zur #fopa 1-2017

Stichwort: „beleuchtet“

Selten schenkt man seiner eigenen Heimatstadt so viel Aufmerksam wie einer fremden Stadt, welche man im Zuge einer Städtereise besucht. Dieses Jahr jedoch hatte ich die Gelegenheit meine Heimatstadt meinen Schwiegereltern in spe präsentieren zu dürfen. Dafür habe ich nicht nur die Highlights von Linz hergezeigt, ich habe sie mir auch selbst, durch die Augen einer Touristin, zu Gemüte geführt. Seit jenem Wochenende schätze ich meine Heimat noch viel mehr, denn ich habe es geschafft mir Plätze, an denen ich tagtäglich gedankenverloren vorbeigehetzt bin, mit vollem Bewusstsein, und auch durch die Kamera, zu anzusehen. Und der Blitz meiner Kamera hat im wahrsten Sinne meine Heimatstadt beleuchtet.

Wanderknolle_Linz-1

Linzer Hauptplatz (Österreich)

Stichwort: „entspannt“

Bei meiner ersten 2 Tages-Wanderung  habe ich mich körperlich angestrengt und gleichzeitig geistig entspannt. Abgelenkt von der Anstrengung war es den negativen Gedanken des Alltags nicht mehr möglich mich zu beschäftigen. Der kühle Wind wehte förmlich all meine Besorgnis davon. Schritt für Schritt verlor sich mein Kummer in der traumhaften Landschaft. Mein Geist wurde frei und meine Sorgen schlossen sich den Vögeln an und fanden den Weg durch die frische Luft hinweg in die Ferne. Meine Konzentration lag ausschließlich auf dem Weg, der schließlich auch das Ziel war. Oben am Berg angekommen, war ich entspannt und zufrieden wie selten zuvor.

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Übernachtung auf der Gotzenalm (Nationalpark Berchtesgaden, Deutschland)

Noch mehr schöne Fotos Gedanken und viele Infos rund um die Wanderung zur Gotzenalm beziehungsweise am nächsten Tag runter zum Königssee findet ihr in meinen Beiträgen Steiniger Weg zur Gotzenalm (Nationalpark Berchtesgaden), Gotzenalm, Obersee und Königssee und 1200 Höhenmeter ist mein Glück entfernt.

Stichwort: „fern“

Und doch so nah… eine Stunde von meiner Heimatstadt entfernt liegt das schöne Salzkammergut. Wenn Gmunden und der Traunsee nur ca. 1 Autostunde entfernt sind warum führe ich es dann an unter dem Titel „fern“ an? Erstens: weil ich nicht mehr in meiner Heimatstadt wohne, ich bin nicht nur weiter weg gezogen, meine neue Heimat ist sogar im Ausland! Aber wenn ich ehrlich sein darf, selbst aus Bayern brauche ich nur 2,5 Stunden mit dem Auto ins Salzkammergut. Nicht mal 300 km nenne ich immer noch nicht „fern“. Nun: ich beziehe mich bei „fern“ nicht auf eine räumliche sondern auf eine zeitliche Distanz. Meine Wochenenden im Sommer habe ich als Kind mit meinen Eltern am Traunsee verbracht. Eine fröhliche unbeschwerte Zeit. Mein Vater liebte es stundenlang den Traunstein zu betrachten und ich tollte im glasklaren aber eiskalten Wasser, während meine Mutter Wassermelonen und Nektarinen zur Stärkung mundgerecht zerteilte. Lang ist’s her – fern… und doch so nah.

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Traunsee im Salzkammergut (Österreich)

Stichwort: „alt“

Oder vielleicht oldschool? Jedenfalls, vermutlich in den 80er Jahren, mal hipp gewesen. Aus irgendeinem Grund erinnern sie mich an Toast Hawai. Nur so ganz ohne Ananas. Die Rede ist von Zucchini Cordon Bleu. Ein Rezept, das ich von meiner Oma habe, und jeden Sommer, sobald die ersten Zucchini im Garten reif werden von meiner gesamten Familie nachgekocht wird. Nicht nur weil es mich Jahr für Jahr zurück in meine Kindheit versetzt, sondern auch weil es so herrlich leicht und saftig nach Sommer schmeckt liebe ich dieses Gericht.

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Zucchini-Cordon-Bleu nach dem Rezept meiner Oma

Dieses wunderbare Rezept meiner Oma findet ihr übrings in meinem Blogpost Zucchini-Cordon Bleu. Nachkochen erwünscht – lasst es euch schmecken!

Stichwort „ungewöhnlich“

Silvester habe ich heuer das erst mal nicht zu Hause mit Freunden verbracht. Silvester 2016 auf 2017 war ich heuer in London. Das war für mich schon relativ ungewöhnlich. Aber was so richtig ungewöhnlich war: ich war das erste mal in einem Urlaub krank. Zum Glück war es bereits mein zweiter Londontrip, somit habe ich schon viele Sehenswürdigkeiten gesund besichtigen können. Am vorletzten Tag habe ich dann an der Themse, nähe der City Hall, einen Stand mit vielen verschiedenen Schaumküssen entdeckt, und da konnte ich trotz Magenbeschwerden, nicht „Nein“ sagen und musste mir einen Schaumkuss mit Himbeergeschmack genehmigen. Die beste Entscheidung, denn das war mit Abstand der beste Schaumkuss den ich je gegessen habe.

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Schaumküsse essen in London, trotz Magenverstimmung

Stichwort „beendet“

Mein selbst gewähltes letztes Adjektiv ist „beendet“. Zum einen lässt mich dieses Wort, in Verbindung zu meinem vorigen Bild aus London, an das Ende meines Kurzurlaubs denken. Ich war zum Glück wieder fast gesund und konnte dieses schöne Foto schießen, auf welchem mein absolutes Lieblingsgebäude von London zu sehen ist: the gherkin im Finanzbezirk. Zum anderen erleichtert es mir das Stichwort „beendet“ einen Schluss zu meinem Beitrag an der #fopa zu finden.

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Ausblick auf „the Gerklin“ – London

Ende Gut Alles Gut!

Wen ich jetzt neugierig machen konnte, der schaut am besten gleich mal bei Michael auf seinem Blog Erkunde die Welt vorbei. Unter  #fopa (Fotoparade 1-2017) sind auch alle teilnehmenden Blogs zu finden – viel Spass beim Stöbern!

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8 Kommentare zu „Fotoparade 2017: mein erstes Halbjahr festgehalten in Bildern

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